Rhodesian Ridgeback Erziehung und Training – Tipps und Tricks


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Rhodesian Ridgeback Erziehung und Training – Tipps und Tricks

Warum ist eine gute Erziehung die beste Grundlage für eine harmonische Mensch-Hund Beziehung?

Stellen Sie sich einmal vor Ihr Rhodesian Ridgeback …

  • zieht beim Gassigehen pausenlos an der Leine
  • kläfft andere Hunde an
  • jault und bellt, wenn er alleine bleiben muss
  • kommt nicht zu Ihnen, wenn Sie ihn rufen
  • macht sein Geschäft im Haus
  • zerkaut Möbel und Schuhe

Das Zusammenleben mit einem unerzogenen Hund macht auf Dauer keinen Spaß. Damit Sie und Ihr Rhodesian Ridgeback ein gutes Team werden und Sie beide Spaß haben, sind Training und Erziehung ernorm wichtig. Und Sie tun sich dabei nicht nur selbst einen Gefallen. Ein zuverlässig gehorchender Hund, der Regeln kennt und beachtet, wird auch von Ihren Mitmenschen sehr geschätzt. Er darf darüber hinaus mehr Privilegien genießen, als unerzogene Artgenossen. Sie können den Ridgeback ableinen, ihn mit ins Cafe nehmen, mit anderen Hunden spielen lassen und müssen keine Angst haben, dass er Postbote oder Besucher verbellt und noch viel mehr.

Rhodesian Ridgeback Erziehung
Sie werden noch mehr Freude an Ihrem Rhodesian Ridgeback haben wenn er gut erzogen ist.

Je eher Sie mit dem Training anfangen umso besser. In der sensiblen Welpenphase lernt der Hund am schnellsten und nachhaltigsten. Doch Kommandos und Regeln werden gern getestet, besonders in der Flegelphase des Junghundes. Bedenken Sie, dass der Ridgeback erst mit 2 Jahren vollkommen geistig und körperlich ausgewachsen ist und Sie darum stets am Ball bleiben müssen.

Natürlich lernen ältere Hunde auch noch gern und können ohne Weiteres noch umerzogen oder im Grundgehorsam trainiert werden (z.B. Notfallhunde). Es dauert mitunter nur länger, Kommandos zu verinnerlichen. Bei Verhaltensauffälligkeiten ist hingegen oft ein Profi und viel Geduld nötig. Aber nichts ist unmöglich!


Kleine Erziehungstipps mit großer Wirkung

1. Das richtige Lernumfeld

Beginnen Sie mit dem Training in einer reizarmen Umgebung. Dies kann das Wohnzimmer oder vielleicht der Garten sein. Hauptsache es gibt nur wenig bis keine Ablenkung. So konzentriert Ihr Ridgeback sich voll und ganz auf Sie und Lernerfolge werden sich schneller einstellen. Wenn die Kommandos in einer ruhigen Umgebung gut sitzen, sollte nach und nach an Orten trainiert werden, an denen es lauter zugeht oder es mehr zu sehen gibt. Der Hund sollte verstehen, dass Sie stets das Sagen haben und er auf Sie achten muss, egal wo Sie beide sich gerade aufhalten und unabhängig davon, was gerade drum herum passiert.

2. Timing ist alles

Hunde verknüpfen Lob oder Tadel stets auf die aktuelle Situation. Und damit ist ein Zeitfenster von wenigen Sekunden gemeint. Kommen Sie nach Hause und schimpfen wegen der zerlegten Schuhe, wird Ihr Ridgeback Ihren Tadel vielleicht eher damit verknüpfen, dass er ihnen gerade schwanzwedelnd entgegenkommt und sich freut, Sie zu sehen. Die teuren Pumps, die zerfetzt in der Ecke liegen, sind längst vergessen. Darum muss punktgenau gelobt werden. Ein Klicker kann beim richtigen Timing eine große Hilfe sein (mehr dazu weiter unten).

3. Bleiben Sie konsequent

Einmal aufgestellte Regeln gelten immer und überall. Sie sollten auch dann nicht gelockert werden, wenn gerade ein hoher Feiertag ist (“An Weihnachten bekommt unser Ridgeback ruhig mal was vom Tisch.”), der Hund krank ist (“Ach, das eine Mal darf er mit ins Bett”) oder Sie bei Freunden zu Besuch sind (“Das macht mir nichts, wenn euer Hund an mir hochspringt”). Alles, was der Hund unterlassen soll, gilt von Anfang an und sollte stets beibehalten werden. Der Rhodesian Ridgeback ist nämlich nicht dumm. Lockern Sie die Regeln, wird er immer wieder versuchen ein einmal gewonnenes Recht einzufordern oder Wege zu finden Ihr Richtlinien zu umgehen.

4. Ruhig Blut

Die Trainingsatmosphäre sollte ruhig und entspannt sein. Schlechte Laune, Hektik oder gar Wut haben dabei nichts verloren. Seien Sie ein besonnener Rudelführer und geben Sie dem Ridgeback Sicherheit. Es wird nicht immer alles gleich auf Anhieb funktionieren und Training kann hin und wieder ein wenig frustrierend sein. Aber das wird schon. Bleiben Sie geduldig und schließen Sie immer mit einem Erfolgserlebnis ab. Wenn es einfach mal nicht will, wie Sie möchten, beenden Sie eine Einheit lieber und üben Sie später weiter, wenn die Stimmung wieder besser ist.

5. Positive Verstärkung statt Härte

Mit übertriebener Strenge und Härte werden Sie beim Rhodesian Ridgeback nicht weit kommen. Der Hund ist sehr eigensinnig und selbstständig und wird eher dichtmachen und die Lust am Training verlieren, als Ihnen gehorsam sein. Sie erreichen also genau das Gegenteil von dem, was Sie möchten. Arbeiten Sie stattdessen mit positiver Verstärkung, wie kleinen Belohnungshappen, Streicheleinheiten oder einem schönen Spiel. Dies sind tolle Anreize für den Hund, um motiviert zu bleiben. Natürlich dürfen und sollten Sie Ihrem Ridgeback verdeutlichen, wenn er etwas nicht darf. Dies gelingt Ihnen jedoch ebenso mit Körpersprache oder strenger Stimme. Mehr ist gar nicht notwendig, um ihn auf unerwünschtes Fehlverhalten hinzuweisen.

6. Übung macht den Meister

Es wird viele Lerneinheiten und Wiederholungen benötigen, bis tatsächlich alle Kommandos einwandfrei sitzen und Sie beide ein gut eingespieltes Team sind. Noch länger dauert es, wenn Sie komplexe Abläufe oder Tricks trainieren möchten. Versuchen Sie erst gar nicht, alles auf einmal hinzubekommen. Stecken Sie sich lieber kleine Ziele und unterteilen Sie Kompliziertes in mehrere Teilschritte, die leicht zu erreichen sind. So artet das Üben nicht in Frustration aus, weil der Hund vielleicht den Ablauf nicht auf Anhieb versteht und die Lust verliert.

7. Den Ridgeback verstehen und besser einschätzen

Es ist wichtig, die “Hundesprache” zu beherrschen und den eigenen Vierbeiner gut einschätzen zu können. Die Körpersprache des Hundes verrät so viel und doch wissen viele Besitzer sie nicht zu deuten. Entsprechende Literatur oder Kurse in der örtlichen Hundeschule können da Abhilfe schaffen. So können Sie Ihren Ridgeback in jeder Lebenslage “lesen” und sein Verhalten ein wenig besser einschätzen und vorausschauend handeln. Bei Begegnungen mit anderen Artgenossen oder fremden Menschen beispielsweise. Sie werden jedoch auch rasch erkennen, wann Ihr Hund Lust und Motivation zum Training hat und wann das Lernen gerade wenig Sinn macht.

Erziehung Rhodesian Ridgeback
Konsequenz ist bei der Erziehung des Rhodesian Ridgeback sehr wichtig.

Der Rhodesian Ridgeback Welpe kommt ins Haus – Womit fange ich an?

Es ist eine aufregende und schöne Zeit, wenn ein neues Haustier Einzug hält. Die ersten Wochen müssen Sie sich an den neuen Zuwachs erstmal gewöhnen und auch für den Welpen ist alles ganz neu und spannend. Bis Sie sich ein wenig eingespielt haben, wird darum natürlich einige Zeit vergehen. Auch wenn Sie vorher bereits einen Vierbeiner hatten oder haben, so ist jeder Hund anders und hat seine ganz eigene Persönlichkeit, die es zu entdecken gilt.

Geben Sie dem Rhodesian Ridgeback Welpen Zeit sich einzuleben und unterstützen Sie ihn in seinem Entdeckerdrang. Bei Abgabe des Hundewelpen befindet sich dieser noch in der sensiblen Phase, und die gilt es auszunutzen. Alles, was er nun kennenlernt, wird er besonders gut verinnerlichen, begreifen und akzeptieren. Darum geht es auch direkt los mit seiner Erziehung.

Normalerweise lernt ein Welpe nach seiner Ankunft gleich mehrere Dinge auf einmal. Zum einen die Hausregeln, das lockere Laufen an der Leine, seinen Namen und dass Bächlein und Häufchen bitte draußen gemacht werden sollen. Es gibt keine feste Vorgehensweise oder Reihenfolge für diese wichtigen Grundregeln. Wichtig ist, den Kleinen dabei nicht zu überfordern, gleichzeitig aber bestimmt und konsequent zu sein. Warten Sie allerdings mit weiteren Trainingseinheiten, bis die erste Eingewöhnung abgeschlossen ist. Dazu zählen Grundkommandos, Hundeschule, Tricks und Kunststückchen oder auch das Alleinbleiben.

Erziehung Rhodesian Ridgeback Welpen
Erziehung Rhodesian Ridgeback Welpen: Wichtig ist, den Kleinen dabei nicht zu überfordern, gleichzeitig aber bestimmt und konsequent zu sein.

 



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Ein tolles Buch für das erste Jahr zusammen. In dem Buch findet man wirklich viele hilfreiche und nahezu in jeder Lage anwendbare Tipps und Tricks. Gerade für Hundeanfänger ist dieses Buch zu empfehlen.

Das Buch gliedert sich in Allgemeine Tipps, einen 8-Wochen-Trainingsplan für Welpen und Trainingseinheiten für Junghunde.

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Welpensprache verstehen lernen.
Welpensprache verstehen lernen.

Für jede Woche gibt es ca. 8 Aufgaben, wobei es sich um neue Aufgaben (z.B. Übung “Platz” lernen) oder aber Vertiefungsaufgaben (z.B. Übung “Sitz” vertiefen) handelt.

Natürlich schafft man nicht immer alle Aufgaben innerhalb einer Woche zu lernen, dann kann man ja einfach so lange in dieser Woche verweilen, bis man “fertig” ist.

Themen:

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  • Training für die ersten acht Wochen
  • Körpersprache der Welpen
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  • Welche Probleme können auftreten + Tipps
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Alle wichtigen Kommandos und gewünschte Verhaltensweisen werden erklärt, trainiert und dokumentiert.

Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.
Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.

Unter anderem: Stubenreinheit, Kommen auf Ruf und Pfiff, Sitz, Schau, An- und Ableinen, Platz, Verhalten im Café, Anspringen vermeiden, Bei Fuß, Bleib, Zerren an der Leine abstellen, Warten beim Aussteigen aus dem Auto, usw.

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Regeln sind wichtig für ein harmonisches Zusammenleben

“Er ist doch noch ein Welpe!” Mit solchen oder ähnlichen Argumenten lassen viele verzauberte Welpenbesitzer ihren kleinen Vierbeinern allerlei durchgehen: Buddeln im Garten, das Zerlegen von Kissen, Schuhen oder Teppichen, Knabbern an Händen oder Zehen, das Anbellen von Fremden usw. Ja, solche Aktionen sehen in der Tat sehr süß aus, aber werden Sie das auch noch, wenn Ihr Rhodesian Ridgeback einmal ausgewachsen ist und eine stattliche Größe und viel mehr Kraft hat?

Besucher werden sicherlich nicht gerne von einem kläffenden Hund begrüßt und Sie möchten bestimmt auch nicht, dass Haus und Garten in alle Einzelteile zerlegt oder chaosmäßig umgestaltet werden. Von den Fingern und Zehen wollen wir erst gar nicht anfangen. Darum heißt es konsequent zu sein von Anfang an. Besprechen Sie mit allen Familienmitgliedern die Regeln für den Hund und daran hat sich am Ende schließlich jeder zu halten.

An feste Regeln gewöhnt sich der Hund nämlich normalerweise sehr schnell und wird Grenzen akzeptieren. Erst recht, wenn er es von Welpenbeinen an nicht anders kennt. Mit Ausnahmen machen Sie sich und dem Hund das Leben nur unnötig schwer. Normalerweise darf der Ridgeback aufs Sofa, aber nicht, wenn gerade Besuch da ist? Da müssen Sie sich nicht wundern, wenn er Fremde mit einem Knurren von seinem Stammplatz vertreiben will. Wie soll er den Unterschied denn schließlich kennen?

Auch bei Tierheimhunden, Hunden aus dem Ausland oder anderen Notfall Rhodesian Ridgebacks wird oft Nachsicht geübt und mal ein Auge zugedrückt. Solch ein Verhalten ist jedoch unangebracht und falsch. Natürlich sind Einfühlungsvermögen und Rücksicht richtig und bei solchen mitunter traumatisierten Hunden auch wichtig. Dieser Umstand sollte jedoch kein Freischein für den Hund sein, zu tun und zu lassen, wonach ihm gerade der Sinn steht.

Dieser Schuss geht schnell nach hinten los. Denn ohne solide Führung und Vertrauen in den Rudelführer, wird der Hund versuchen diese Stellung einzunehmen und nach seinen eigenen Regeln leben. Sie müssen ihm aber die richtige Richtung weisen. Die meisten Hunde sind dafür sogar sehr dankbar und ordnen sich gerne unter. Vorausgesetzt, Sie bleiben stets konsequent und halten an einmal aufgestellte Regeln fest. Das gibt dem Ridgeback Sicherheit und er lernt, Ihnen zu vertrauen. Und neues Vertrauen in die Menschen ist häufig genau das, was diese Notfelle dringend brauchen.


Wie bringe ich meinem Rhodesian Ridgeback seinen Namen bei?

Oft gefällt der ursprüngliche Name nicht, welchen der Welpe beim Züchter bekommen hat. Es ist aber kein Problem, den kleinen Racker umzubenennen. In dem Alter lernt der Ridgeback sehr schnell und auch seinen neuen Namen wird er fix verinnerlicht haben. Vorausgesetzt, er verbindet mit dessen Klang etwas Angenehmes. Denn genau darauf kommt es an. Halten Sie also ein paar köstliche Leckerchen bereit, ein neues und aufregendes Spielzeug oder setzen Sie ein überschwängliches Lob ein, wenn Sie Ihrem Rhodesian Ridgeback seinen Namen beibringen möchten.

Am besten gelingt Ihnen dies, wenn der Welpe gerade nicht allzu sehr abgelenkt oder hundemüde ist. Rufen Sie dazu freundlich und laut seinen neuen Namen. Sieht er interessiert zu Ihnen rüber, so gibt es sofort die Belohnung. Wiederholen Sie dies nun mehrmals hintereinander und immer mal wieder über den Tag verteilt. Sehr rasch erfolgt die Verknüpfung, dass der Name mit etwas sehr Angenehmen verbunden ist. Bei dessen Klang wird er also stets neugierig zu Ihnen sehen, ob es wieder etwas Leckeres abzustauben gibt oder ein spannendes Spiel wartet.

Natürlich wird die Belohnung mit der Zeit immer weniger, bzw. seltener. Schließlich geht dem Ridgeback sein neuer Name in Fleisch und Blut über und Sie haben erreicht, was der Hundename bezwecken soll. Nämlich immer und überall die volle Aufmerksamkeit des Vierbeiners einzig und allein auf Sie zu lenken. Trotzdem darf hin und wieder ruhig noch ein Leckerli gereicht werden.


Wie bekomme ich den kleinen Rhodesian Ridgeback Welpen stubenrein?

Es ist gar nicht so schwer einem Welpen beizubringen, dass er sein kleines und großes Geschäft nicht in der Wohnung verrichten darf. Alles was sie brauchen ist ein wenig Geduld und die richtigen Tipps:

Gehen Sie regelmäßig raus!

Rhodesian Ridgeback an die Leine gewöhnen
Rhodesian Ridgeback an die Leine gewöhnen

Wenn Sie dem Welpen alle paar Stunden Gelegenheit geben, sich draußen zu lösen, umso wahrscheinlicher wird, dass er dies auch tatsächlich macht.

Und dabei haben Sie gleichzeitig die Chance, ihn für dieses tolle Verhalten zu loben.

Und zwar überschwänglich und mit ganz viel Tamtam. Darum heißt es ca. alle 2-3 Stunden Leine schnappen und los gehts.

Alternativ können Sie ihn auch in den Garten lassen. Nachts können die Abstände dann ruhig etwas länger ausfallen.

Auffälliges Verhalten bemerken

Unruhiges Hin- und Herlaufen, in den Ecken schnüffeln oder mit der Nase förmlich am Boden kleben und eine gute Stelle suchen: Jetzt heißt es schnell sein, ehe der Ridgeback sich hinhocken oder das Beinchen heben kann. Gleiches gilt, wenn sich der Welpe vor die Haus- oder Gartentüre setzt oder sogar daran kratzt.

Wenn er noch nicht zu schwer ist, können Sie ihn hochheben und rasch raussetzten. Das Hochheben verhindert dabei (allerdings nicht immer), dass der kleine Hund sich löst. Zügig raus sollten Sie ebenfalls gehen, wenn der Ridgeback gerade aufgewacht ist, nach seiner Fütterung oder wenn er beim Spielen plötzlich innehält oder unruhig wird.

Feste Fütterungszeiten einhalten

Wenn der Welpe stets zu bestimmten Uhrzeiten sein Fresschen bekommt, so wird auch sein Kotabsatz nach einiger Zeit regelmäßig erfolgen. Sie können sich zunächst Notizen dazu machen und später längere Spaziergänge um diesen Zeitraum herum planen.

Außerdem trinken Hunde gern bevorzugt nach den Mahlzeiten. Darum sollte die letzte Futteraufnahme nicht zu kurz vor der letzten Gassirunde erfolgen. Damit die Blase leer ist und in der Nacht nicht drückt.

Ein Platz zum Lösen im Haus

Einige Welpenbesitzer zeigen dem Neuzugang gleich zu Beginn einen festen Platz im Haus, wo es erlaubt ist, sein Geschäft zu verrichten. Zum Beispiel auf einer dicken Lage Zeitungspapier, einer Welpentoilette oder anderen saugfähigen Unterlagen.

Viele Welpen suchen diesen Ort dann tatsächlich auch auf, wenn es besonders dringend ist oder in der Nacht, wenn Herrchen nicht alle paar Stunden aufstehen möchte. Gegner dieser Methode halten jedoch dagegen, dass es schwierig werden könnte, diese Gewohnheit dem Welpen später wieder abzutrainieren.

Halten Sie also durch und wanken Sie ein paar Wochen lang auch in der Nacht ab und an schlaftrunken in den Garten oder kurz vor die Haustür. Denn je konsequenter Sie sind, desto schneller wird Ihr Rhodesian Ridgeback stubenrein werden und der Spuk hat ein Ende.


Wie verhalte ich mich richtig, wenn mein Ridgeback in die Wohnung gemacht hat?

Es passiert während des Trainings zur Stubenreinheit leider hin und wieder, dass der Welpe ins Haus macht. Dies ist normal und kein Grund wütend zu werden. Ihr kleiner Rhodesian Ridgeback muss erst noch lernen seine Ausscheidungen zu kontrollieren und kann ja nicht wissen, dass Ihr flauschiger Teppich kein geeigneter Ort ist für sein Bächlein. Entdecken Sie also ein Malheur in der Wohnung, so bringen Sie den Hund in ein anderes Zimmer und beseitigen Sie die Hinterlassenschaften anschließend einfach kommentarlos.

Anders, wenn Sie ihn auf frischer Tat ertappen. Ein lautes “Nein” darf in dieser Situation ruhig fallen. Egal, ob er gerade erst sein Bein gehoben hat oder schon fast fertig ist. Bringen Sie den Rhodesian Ridgeback nach draußen und warten Sie dort, bis er sein Geschäft vollendet. Loben Sie ihn, wenn es passiert.

Schubsen sie den Welpen bitte niemals in seine Hinterlassenschaften oder schimpfen Sie theatralisch mit ihm. Dies sorgt nicht dafür, dass der Hund schneller stubenrein wird. Im Gegenteil. Sie erreichen damit nur, dass der kleine Ridgeback vorsichtiger wird und sich bessere Verstecke sucht, um seine Notdurft zu verrichten. Er könnte auch generell Probleme bekommen, sich in Ihrer Gegenwart zu lösen, was sich negativ auf die Gassirunden auswirkt.


Ohne Ziehen und Zerren – Wie gewöhne ich meinen Rhodesian Ridgeback an die Leine?

Rhodesian Ridgeback an die Leine gewöhnen
Wie gewöhne ich meinen Rhodesian Ridgeback an die Leine?

Schöne Spaziergänge sind nicht nur die täglichen Highlights für den Hund, sondern auch für so manchen Hundebesitzer.

Wirklich entspannt wird es allerdings nur, wenn der Rhodesian Ridgeback gelernt hat locker an der Leine zu laufen und sich an Ihnen zu orientieren.

Zieht der Hund hingegen wie verrückt und geht eher mit Ihnen im Schlepptau spazieren, als anders herum, so arten die Gassirunden schnell zum Tauziehen aus und machen weder Hund noch Herrchen wirklich Spaß.

Ein vorwärtsdrängender und zerrender Rhodesian Ridgeback Welpe mag ja noch halbwegs zu handhaben sein, aber ein ausgewachsener Löwenjäger? Keine Chance. Umso wichtiger, früh mit der Leinenführigkeit zu beginnen. Am besten ab dem ersten “Spaziergang” an. Und so gehts:

Trainieren Sie in einer ruhigen Umgebung

Draußen ist alles aufregend und neu für den kleinen Wildfang. Wer mag sich da schon gerne konzentrieren, wenn es so viel Spannendes zu entdecken gibt?

Kennenlernen der Leine

Lassen Sie den Ridgeback an der Leine schnüffeln und legen Sie diese vor ihm ab. Wird sie ausgiebig in Augenschein genommen,
sofort den Hund loben.

Ängste nehmen

Haken Sie die Leine in Halsband oder Geschirr ein. Lassen Sie den Ridgeback die Leine eine Weile als Anhängsel hinter sich herziehen. Er soll lernen, dass dieses lange und scheppernde Etwas völlig harmlos ist und keine Gefahr von ihm ausgeht. Dies ist sehr wichtig, denn in einer Notsituation oder auch nur versehentlich, könnten Sie die Leine einmal loslassen. Bekommt der Hund dann Panik und rennt kopflos durch die Gegend ist er eine Gefahr für sich und andere.

Der Fokus liegt auf Ihnen

Nehmen Sie die Leine nun in die Hand und lassen Sie diese locker durchhängen. Viele Welpen stürzen vor und sind überrascht, das es nun einen Widerstand gibt. Das Resultat: sie ziehen und werfen sich ins Geschirr, damit es endlich weiter vorwärts geht. Allerdings bleiben Sie als Hundeführer so lange stehen, bis der kleine Ridgeback sich schließlich neugierig umschaut, wieso es denn nicht weiter geht. In dem Moment, wo der Hund sich umdreht und Sie ansieht, gehen Sie los. Zerrt Ihr Vierbeiner wieder, bleiben Sie erneut stehen usw. Wechseln Sie ruhig ab und zu die Richtung, damit der Welpe lernt, sich an Ihnen zu orientieren und Sie immer im Blick zu behalten.

Leisten Sie sanfte Überzeugungsarbeit

Es gibt auch noch andere Kandidaten, welche die Leine als bedrohlich empfinden oder einfach keine Lust haben in ihrem Bewegungsradius eingeschränkt zu werden. Solche Welpen weigern sich häufig komplett auch nur einen Schritt zu machen und stemmen entweder die Pfoten in den Boden oder gehen rückwärts und versuchen so, der Leine zu entkommen. Es ist ganz wichtig, dass Sie kein Tauziehen beginnen, um den Welpen zum Weitergehen zu animieren. Er wird sich nur noch mehr weigern. Besser, Sie locken ihn mit sanfter Stimme, einem Leckerli oder seinem Lieblingsspielzeug.

Immer wieder belohnen

Läuft Ihr Rhodesian Ridgeback brav neben Ihnen an lockerer Leine, so loben Sie ihn hin und wieder und reichen Sie eine Leckerei. Falls Ihr ausgewachsener Ridgeback bei Spaziergängen übermütig an der Leine zieht, können Sie natürlich nach genau demselben Schema vorgehen wie hier beschrieben.


Wie schaffe ich es, meinen Rhodesian Ridgeback mal für ein paar Stunden alleine zu lassen?

Es wird sich nicht vermeiden lassen, dass der Hund ab und zu mal alleine zu Hause bleiben muss. Es gibt Orte, da kann er einfach nicht mit, wie eine Arztpraxis oder das Büro beispielsweise. Außerdem möchte nicht jeder seinen Hund vor dem Supermarkt anbinden, da immer wieder Rassehunde bei solchen Gelegenheiten gestohlen werden.

Rhodesian Ridgeback alleine in der Wohnung lassen
Wie schaffe ich es, meinen Rhodesian Ridgeback mal für ein paar Stunden alleine zu lassen?

Natürlich ist es für den Rhodesian Ridgeback Welpen fürchterlich, wenn er alleine bleiben soll. Ein Hund ohne sein Rudel ist verloren und der kleine Kerl bekommt vielleicht Panik. Darum sollte er nicht gleich ins kalte Wasser geworfen, sondern langsam an das Alleinsein herangeführt werden. Dies funktioniert zum Beispiel so:

Kurze Abwesenheit

Verlassen Sie hin und wieder den Raum und kommen Sie nach ein paar Sekunden wieder. Anfangs wird der Ridgeback Ihnen sicherlich hinterherlaufen. Doch nach einiger Zeit merkt er, dass nichts Aufregendes passiert und Sie immer schnell zurückkommen.

Intervalle ausdehnen

Dehnen Sie die Zeiten Ihrer Abwesenheit von wenigen Sekunden zu einigen Minuten aus. Bleibt der Ridgeback ruhig, so schließen Sie hin und wieder kurz die Zimmertüre.

Auf den richtigen Augenblick warten

Wenn der Welpe jault und heult und an der Türe kratzt, so warten Sie, bis er sich beruhigt hat, ehe Sie wieder den Raum betreten. Ansonsten verknüpft er seinen dramatischen Aufstand mit Ihrer Rückkehr und wird immer versuchen Sie mit viel Bellen und Scharren zurückzurufen.

Zutritt verboten

Schaffen Sie Tabuzonen, in denen der Welpe von Anfang an nicht erlaubt ist. Die Küche vielleicht oder besser noch das Badezimmer. So ist es direkt etwas ganz Normales, dass Sie mal für wenige Augenblicke verschwinden.

Hilfe, Herrchen geht!

Ihr Hund wird sofort unruhig, wenn Sie zum Haustürschlüssel greifen oder sich die Schuhe anziehen? Er weiß natürlich, dass solche Handlungen die Vorboten sind, dass Sie ihn gleich verlassen werden. Um ihm diese Sorge zu nehmen, können Sie sich zwischendurch einfach mal die Jacke anziehen, Ihre Handtasche nehmen oder in die Schuhe schlüpfen, ohne jedoch wirklich rauszugehen. So verfällt der Welpe nicht gleich in Panik und es wird etwas ganz Normales für ihn.

Kein Abschiedsdrama

Wenn Sie ihn tatsächlich das erste Mal alleine lassen, machen Sie es ohne große Abschiedsszene. Sie können ihm ein kurzes “Tschüss” zurufen und gehen hinaus.

Gehen Sie tatsächlich weg

Bleiben Sie nicht unmittelbar vor der Türe stehen. Der Rhodesian Ridgeback hat gute Ohren und kann hervorragend riechen. Er bleibt womöglich drinnen einfach ruhig, weil er genau weiß, dass Sie noch da sind. Besser, Sie entfernen sich etwas vom Haus, holen Brötchen vom Bäcker um die Ecke oder gehen kurz zum Nachbarn. Dies sollte zu Beginn nur ein paar Minuten dauern.

Den Hund via Webcam beobachten

Was der Ridgeback wohl in Ihrer Abwesenheit so treibt? Sie können über eine Webcam einen Blick ins Haus werfen und den Welpen über Ihr Mobiltelefon oder Tablet beobachten. Vielleicht verschläft er die Zeit, jault oder sucht sich unliebsame Ersatzbeschäftigungen? Dehnen Sie die Zeitintervalle ebenfalls nur langsam aus.

Gehen Sie nur ins Haus, wenn es still ist.

Gehen Sie nur dann ins Haus, wenn der Ridgeback nicht gerade bellt oder an der Türe scharrt. Sie könnten dazu die Webcam nutzen, um nachzusehen, was er gerade so treibt.

Keine große Willkommensszene

Die meisten Hunde kommen schließlich aufgeregt zur Tür gelaufen, wenn Herrchen oder Frauchen nach Hause kommen und springen aufgeregt und glücklich an ihnen hoch. Unterstützen Sie dieses Verhalten nicht mit einer riesigen Szene Ihrerseits. Begrüßen Sie den Hund stattdessen nur kurz und knapp. Es soll ja schließlich etwas vollkommen Normales werden, dass Sie mal ab und zu nicht da sind.


Sollte ich schon mit den Rhodesian Ridgeback Welpen in die Hundeschule?

Auf jeden Fall! Vorausgesetzt, die Welpenspielstunde läuft koordiniert und unter Aufsicht statt. So kann sie viel zu einer guten Sozialisation Ihres Welpen beitragen und macht ihn entspannter gegenüber Artgenossen.

Es ist wichtig, dass die Hunde im Kurs untereinander bekannt gemacht und nicht einfach so aufeinander losgelassen werden. Bringen Sie Ihren Ridgeback in die Hundeschule und er wird einfach zu den anderen gesetzt, kann dies den Welpen ganz schön überfordern. Schließlich fehlt ihm der Rückhalt seines Rudelführers und er muss mit dieser beängstigenden Situation ganz alleine fertig werden. Nicht selten kommt es dabei zu wilden Raufereien, bei denen sich Ihr Welpe behaupten muss. Dies kann dazu führen, dass er später bei anderen Artgenossen ebenfalls die Notwendigkeit sieht, solche Begegnungen alleine zu regeln und sich beim Kräftemessen zu behaupten.

Rhodesian Ridgeback erziehen
Geduld ist wichtig wenn Sie Ihren Rhodesian Ridgeback erziehen wollen.

Besonders schön sind Kurse, in denen auch etwas ältere Hunde dabei sind. So lernt Ihr Ridgeback Manieren gegenüber den Senioren, kann aber gleichzeitig mit den Gleichaltrigen toben und spielen. Außerdem werden häufig schon erste Grundkommandos spielerisch vermittelt. Im besten Falle stärkt ein solcher Welpenkurs also das Selbstbewusstsein und die Sozialverträglichkeit des Hundes und festigt zudem die Bindung zwischen Ihnen beiden.

Und nach dem Welpenkurs?

Der Rhodesian Ridgeback ist erst mit etwa 2 Jahren körperlich und geistig voll entwickelt. Ist er allerdings der Welpengruppe entwachsen, so gibt es von den Hundeschulen oft Angebote für Junghunde. Denn diese Flegelphase ist beim Ridgeback besonders anstrengend. Er wird wie ein pubertierender Teenager versuchen seine Grenzen zu testen bzw. neu zu stecken und womöglich versucht er sogar, Ihnen die Alphaposition streitig zu machen. Eine heikle Zeit, in der viel Geduld und Konsequenz nötig sind. Ein Junghundekurs kann Sie dabei positiv unterstützen.

Und da man bekanntlich nie aufhört zu lernen, gibt es auch Angeboten für die Ausgewachsenen und Senioren. Altbekannte Kommandos werden perfektioniert und es gibt viel Abwechslung und Anregung, sowohl körperlich und auch mental. Solche Besuche leisten also einen wichtigen Beitrag zur Fitness und geistigen Gesundheit Ihres Hundes. Obendrein lernen Sie beide immer wieder etwas Neues.

Solch ein Kurs eignet sich auch für einen Notfall Rhodesian Ridgeback, den Sie bei sich aufgenommen haben. Dieser kennt oft noch nicht viele Grundkommandos und ist vielleicht nicht ausreichend sozialisiert. Unter professioneller Anleitung unterlaufen weniger Fehler bei der Erziehung eines solchen Hundes.

Wann bietet sich Einzelunterricht für meinen Rhodesian Ridgeback an?

In einigen Fällen ist Einzelunterricht die bessere Alternative zum Gruppenkurs. Und zwar immer dann, wenn:

  • Sie sich lieber ganz auf Ihren Hund konzentrieren möchten und nicht gern in der Gruppe arbeiten
  • der Ridgeback zu gestresst ist, wenn andere Hunde zugegen sind
  • Sie so wenig Ablenkung, wie möglich für den Vierbeiner möchten
  • es sich um Intensivtraining handelt
  • Unarten und Verhaltensauffälligkeiten behandelt werden sollen
  • Sie Training oder Beratung bei sich zu Hause wünschen

Weitere Angeboten von Hundeschulen umfassen:

  • Begleithundeprüfung
  • Wesenstest
  • Hundesportarten
  • Social Walks
  • Schulungen für Besitzer (z.B. Erste Hilfe, Mehrhundehalterkurs, Klickerkurs etc.)
  • Spezialkurse für Vierbeiner (Begegnungen mit anderen Hunden oder Pferden, Verhalten im Straßenverkehr oder Innenstadt usw.)

Welchen Nutzen bringt mir persönlich die Hundeschule?

Eine gute Hundeschule unterstützt Sie dabei mit Ihrem Hund ein prima Gespann zu werden und eine gute Bindung aufzubauen. Sie werden fachmännisch angeleitet, wenn es um die Vermittlung von Kommandos geht und was Sie versuchen können, wenn es mal nicht so rund läuft oder Ihr Hund Probleme oder Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Darüber hinaus lernen Sie die Körpersprache des Hundes richtig zu deuten, und besser darauf reagieren zu können.

Hundeschule Rhodesian Ridgeback
Hundeschule: Genau wie Ihr Ridgeback werden Sie viel Neues kennenlernen und können sich außerdem mit anderen Hundebesitzern austauschen und neue Kontakte oder Freundschaften knüpfen.

Genau wie Ihr Ridgeback werden Sie also viel Neues kennenlernen und können sich außerdem mit anderen Hundebesitzern austauschen und neue Kontakte oder Freundschaften knüpfen.

Besonders empfehlenswert ist eine Hundeschule immer dann, wenn Sie zuvor noch nie einen Vierbeiner besessen haben oder wenn es Ihr erster Rhodesian Ridgeback ist. Denn die Rasse ist bekanntermaßen weniger für Anfänger geeignet und es lassen sich viele Probleme vermeiden, wenn der Hund von Anfang an eine solide Erziehung erhält.

Natürlich können Sie den Trainer auch mit all Ihren Fragen bombardieren und Schwierigkeiten gezielt besprechen. Außerdem gibt es zahlreiche Kursangebote, die Sie auch ohne Hund besuchen können und in denen Ihnen weiteres wertvolles Hundewissen vermittelt wird.


Was ist Klickertraining?

Klickertraining eignet sich für jede Rasse und jedes Alter. Es gibt mittlerweile viel Anhänger dieser Methode und zahlreiche Ratgeber. Um anzufangen, benötigen Sie nichts weiter, als einen Klicker (eine Art Knackfrosch) und ein paar schmackhafte Leckereien im Miniformat.

Diese Form des Trainings beruht einzig und allein auf dem Belohnungsprinzip. Sobald der Ridgeback ein gewünschtes Verhalten zeigt, löst er folgende Reaktionskette aus:

  1. Der Klicker wird gedrückt
  2. Danach (!) wandert die Hand zu den Leckerlis
  3. Es gibt eine Belohnung

Damit Ihr Rhodesian Ridgeback versteht, dass ein Klick bedeutet, er hat gerade etwas Tolles gemacht, müssen Sie ihm dieses Prinzip erstmal verdeutlichen. Darum gibt es zunächst kein Kommando oder ähnliches. Erlangen Sie einfach nur die Aufmerksamkeit Ihres Hundes und betätigen Sie den Knackfrosch. Hat Ihr Vierbeiner Angst vor dem lauten Geräusch, halten Sie den Klicker hinter den Rücken oder stecken Sie ihn in die Hosentasche. Nach dem Klick gibt es ein Leckerli. Dies wiederholen Sie nun mehrere Male am Tag und über die nächsten Tage verteilt. Oft ist dies allerdings gar nicht so lange nötig, weil die meisten Hunde sehr schnell begreifen, was das Klickern bedeutet: Futter!

Ab jetzt gibt es die Belohnung nicht mehr einfach so. Wenn Sie den Ridgeback nun zum Klickertraining rufen, geben Sie beispielsweise ein altbekanntes Kommando wie “Sitz” und Klickern nur, wenn er das gewünschte Verhalten zeigt. Dadurch lernt der Hund, dass es die Belohnung gibt, wenn er etwas richtig gemacht hat.

Klicker-Training Rhodesian Ridgeback
Das Klicker-Training wird bei Hunden sehr häufig angewendet. Sobald der Ridgeback ein gewünschtes Verhalten zeigt, löst er eine Reaktionskette aus.

Wurde dieses Prinzip einmal verstanden, so sind die Möglichkeiten fast grenzenlos. Es werden von klickererfahrenen Vierbeinern oft selbst Lösungsvorschläge angeboten und die Hunde denken mit und probieren aus, um die begehrte Belohnung zu erhalten. So können Sie als Besitzer das gewünschte Verhalten punktgenau belohnen und falsches einfach ignorieren. Dabei ist es jedoch wichtig, jedes noch so winzige Verhalten mit dem Klick zu unterstützen, das in die richtige Richtung geht. Soll der Hund beispielsweise mit einem Gegenstand agieren, so gibt es den Klick am Anfang sogar für einen Blick auf das Objekt oder wenn er sich darauf zubewegt.

Welche Vorteile hat Klickertraining mit meinem Rhodesian Ridgeback?

  • Arbeitet ausschließlich mit positiver Verstärkung
  • Hohe Motivation durch das Belohnungsprinzip
  • Der Klicker macht ein immer gleiches Geräusch und ist präziser (im Gegensatz zur menschlichen Stimme)
  • Kann von Grundkommandos, über Sportarten bis hin zu Zirkustricks für jegliches Training verwendet werden
  • Training erfolgt ohne körperliche Einwirkung auf den Hund
  • Eignet sich für scheue und/oder verhaltensgestörte Hunde
  • Hund versucht eigene Lösungsstrategien und wird kreativ
  • Überall einsetzbar (Hundeschule, zu Hause, Urlaub, Spaziergänge usw.)

Tipp: Hunde Clicker-Box

Hunde Clicker BoxDie Rhodesian Ridgeback-Erziehung wird mit einem Klicker wesentlich einfacher. Mit dieser Art Knackfrosch sind Sie blitzschnell in der Lage Ihrem Rhodesian Ridgeback ein Feedback zu geben.

Dank der 36 in sich geschlossenen Übungseinheiten auf Trainingskarten können Sie immer und überall mit Ihrem Rhodesian Ridgeback clickern. Das macht nicht nur Spaß, sondern fordert gleichzeitig Körper und Geist des Hundes.

Mehr Infos zur Clicker-Box auf Amazon.de

Was ist in der Box?

Clicker: Dank dem beigelegten extra leicht zu bedienenden Clicker, steht dem sofortigen Training nichts im Weg.

Begleitbuch: Hier werden die wichtigsten Grundlagen erklärt und die häufigsten Fragen zum Clickertraining erklärt.

36 Trainingskarten: Ob Clicker-Basics (5 grüne Karten), Grunderziehung (14 gelbe Karten) oder Tricks (17 blaue Karten): auf jeder Karte eine neue Übung – Schritt für Schritt erklärt.

clicker-box
Clicker Box mit Handbuch, Trainingskarten, Clicker und praktischer Box. Mehr Infos dazu auf Amazon

Die Hunde-Clickerbox ist für Einsteiger ein tolles Gesamtpaket, mit dem man den leichten Einstieg ins Clickern findet.

Clickern ist durchaus auch für ältere Hunde geeignet und macht Tier und Halter Spaß, wenn man die Fortschritte so gut beobachten kann. Die Konditionierung auf den Clicker geht relativ schnell und darauf kann gut aufgebaut werden.

Die enthaltenen Karten sind robust und in einem handlichen Format. Der mitgelieferte Clicker ist für den Anfang in Ordnung – später empfehle ich den mitgelieferten Klicker durch einen Klicker mit Armband zu ersetzen.

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Wie bringe ich meinem Ridgeback die Basiskommandos bei?

Es gibt verschiedene Ansätze, wie Sie einfache Basiskommandos dem Hund vermitteln können. Neben dem Klickern, können Sie auch ganz einfach Ihre Stimme einsetzten, Handzeichen geben, eine Hundepfeife benutzen oder eine Kombination aus verschiedenen Ansätzen wählen. Auch Hundeschulen handhaben dies nicht immer gleich und Sie sollten eine Variante finden, die Ihnen zusagt und gefällt.

Die folgenden Grundkommandos bilden eine Kommunikationsbasis zwischen Ihnen und Ihrem Rhodesian Ridgeback. Jeder Hund sollte sie beherrschen, damit das Zusammenleben ein wenig einfacher und verständlicher funktioniert. “Komm” mag nicht sonderlich spektakulär erscheinen, aber den Vierbeiner in einer brenzligen Situation zuverlässig abrufen zu können kann Schlimmes verhindern. Auch “Aus” oder “Bleib” sind wichtige Kommandos. Denken Sie nur an Giftköder, von denen Ihr Ridgeback ablassen soll oder falls der Hund an einer viel befahrenen Straße warten muss.

Damit die folgenden Befehle verinnerlicht werden, bedarf es vieler Wiederholungen und einer guten Portion Geduld Ihrerseits. Doch keine Sorge: Der Rhodesian Ridgeback ist ein intelligenter und lernwilliger Hund. Solange es ihm Spaß macht und kein Druck und keine Härte bei seiner Erziehung eingesetzt werden, ist er voll bei der Sache und versteht unheimlich schnell. Mit der Zeit werden die Kommandos auch ohne Bestechung ausgeführt, und zwar immer, überall und aus jeglicher Entfernung.

Sitz

Oft das allererste Kommando, das ein Welpe lernt. Kein Wunder, ist seine Ausführung doch denkbar einfach und den Befehl zu vermitteln gar nicht schwer. Haben Sie die Aufmerksamkeit Ihres kleinen Ridgebacks, so zeigen Sie ihm ein tolles Spielzeug oder einen kleinen Leckerbissen in Ihrer Hand. Führen Sie den Gegenstand auf die Hundeschnauze zu und weiter über den Kopf hinweg. Natürlich möchte der Rhodesian Ridgeback Blickkontakt halten und wird der Kopf anheben.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten, wie der Hund weiter reagiert. Entweder er geht rückwärts oder (was wesentlich häufiger passiert) er setzt sich hin, um die Leckerei nicht aus den Augen zu verlieren. Geben Sie im letzteren Fall bei Bodenkontakt das Kommando “Sitz” und überreichen Sie die Belohnung. Falls er hingegen den Rückwärtsgang eingelegt hat, stellen Sie sich wieder vor ihn hin und zeigen ihm das Leckerli oder Spielzeug erneut.

Platz

Ein Hund kann sich auch aus dem Stand heraus sofort hinlegen. Häufig wird dieses Basiskommando jedoch über den Befehl “Sitz” vermittelt. Dazu lassen Sie den Ridgeback zunächst “Sitz” machen und loben ihn. Als nächstes zeigen Sie ihm ein Leckerli in der hohlen Hand und lassen ihn daran schnüffeln. Führen Sie nun die Hand zu Boden, so wird der Vierbeiner interessiert den Kopf senken. Unten angekommen ziehen Sie die Hand über den Boden, und zwar vom Ridgeback weg.

Im besten Fall wird sich Ihr Hund nun ausstrecken, um mit der Nase dem leckeren Geruch zu folgen. Liegt er tadellos im “Platz”, so wird das Kommando erteilt und der Happen freigegeben. Falls Ihr Ridgeback statt sich hinzulegen lieber aufsteht und Ihrer Hand folgt, so beginnen Sie wieder mit dem “Sitz” und versuchen es erneut.

Rhodesian Ridgeback Basiskommandos
Rhodesian Ridgeback Basiskommandos: Platz

Bleib

“Bleib” bedeutet, dass der Hund warten soll. Und zwar so lange, bis Sie das Warten per Zuruf oder Handzeichen für beendet erklären. In welcher Position der Hund “Bleib” machen soll, ist unerheblich. Häufig wird “Platz” oder “Sitz” verwendet. Bringen Sie den Ridgeback also in eine von Ihnen gewünschte Position und geben Sie den Befehl “Bleib”. Warten Sie ein paar Augenblicke ab und loben Sie, wenn der Vierbeiner sich nicht vom Fleck gerührt hat. Funktioniert dies gut, so entfernen Sie sich beim nächsten Mal ein paar Schritte und kommen gleich wieder zurück, damit die Versuchung nicht zu groß wird, Ihnen zu folgen. Sie können Abstand, Winkel und Dauer Ihrer Abwesenheit immer weiter ausdehnen. Im Idealfall wartet der Rhodesian Ridgeback sogar, wenn Sie sich schließlich außer Sichtweite befinden.

Aus

Ein wichtiges Kommando, damit der Hund von (giftigen, teuren, gefährlichen) Dingen oder schlimmstenfalls sogar Personen ablässt, die er im Maul hat. Apportieren oder Zerrspiele eigen sich dabei gut zum Üben dieses Befehls. Sie können den Ball werfen und beim Zurückbringen das Kommando “Aus” geben. Lässt der Ridgeback nicht freiwillig los, so greifen Sie ins Maul und nehmen den Ball vorsichtig heraus. Loben Sie und geben Sie ein Leckerli, wenn Ihr Hund von der Beute ablässt. Anschließend geht das Ballspielen oder auch die Rangelei weiter. Ihr Vierbeiner merkt schnell, dass es sich lohnt, loszulassen, denn er erhält ja nicht nur eine leckere Belohnung dafür, sondern darf den Ball auch wieder jagen oder mit Ihnen um das Tau kämpfen.

Komm

Es ist enorm wichtig, den Rhodesian Ridgeback immer und überall abrufen zu kommen. Damit er gerne zu Ihnen gerannt kommt, geben Sie den Befehl anfangs immer, wenn gerade etwas Aufregendes passiert oder es eine schmackhafte Leckerei gibt. Das Kommando sollte also zum Beispiel zu den Fütterungszeiten erfolgen, wenn Sie mit dem Hund Gassigehen möchten, es eine Spiel- oder Trainingseinheit gibt, Besucher kommen usw. Es wird vom Hund die Verknüpfung gemacht, dass “Komm” gleichbedeutend ist mit Spaß, Futter und spannenden Dingen. So kommt er stets gerne zu Ihnen zurück, wann und wo Sie es möchten.

Nein

Um diesen Befehl einzuführen, müssen Sie den Ridgeback auf frischer Tat bei etwas ertappen, dass er nicht darf. Keine Sorge, besonders bei Welpen wird sich schnell eine Gelegenheit ergeben. Jegliches Verhalten, dass Sie nicht dulden möchten (z.B. in Ihrem Bett schlafen oder Schuhe kauen), wird mit einem lauten “Nein” untermauert. Auch Ihre Körpersprache ist von Bedeutung. Machen Sie sich groß, stemmen Sie die Hände in die Hüften und vor allem: Bleiben Sie konsequent.


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